Schuster löst DM-Ticket

Lüsse/Berlin/Petersdorf - Erfolgreiches Wochenende für den Aero-Club Ansbach: Während sich Jürgen Schuster bei der traditionsreichen Lilienthal Glide für die Deutsche Segelflugmeisterschaft 2027 qualifizierte, bestätigte die Vereinsmannschaft mit Platz zehn in der 13. Runde der Segelflug-Bundesliga ihre konstante Form.

Die Lilienthal Glide wird alle zwei Jahre zu Ehren des Flugpioniers Otto Lilienthal ausgetragen und zählt zu den wichtigsten Qualifikationswettbewerben im deutschen Segelflug. Lilienthal legte mit seinen Flugversuchen und den von ihm entwickelten Flugapparaten zwischen 1891 und seinem tödlichen Absturz im August 1896 die Grundlagen für den modernen Segelflug.

Unter 25 Teilnehmern erreichte Jürgen Schuster vom Aero-Club Ansbach, der bereits Mitglied der Nationalmannschaft ist, einen hervorragenden neunten Platz. Damit sicherte er sich die Startberechtigung für die Deutsche Segelflugmeisterschaft im kommenden Jahr und setzte einen weiteren sportlichen Höhepunkt für den Verein.

Parallel dazu wurde die 13. Runde der Segelflug-Bundesliga ausgetragen. Fünf Teams des Aero-Clubs gingen vom Heimatflugplatz Petersdorf aus auf Wertungsflug. Kräftiger Wind erschwerte zunächst das Vorankommen. Die Piloten arbeiteten sich bis in den Odenwald vor und nutzten anschließend den Rückenwind, um auf dem Rückweg hohe Durchschnittsgeschwindigkeiten und damit wichtige Bundesliga-Punkte zu erzielen.

Vincent Rittner im Discus

Besonders überzeugte erneut der Vereinsnachwuchs. Juniorpilot und Fluglehrer Vincent Rittner erzielte die schnellste Wertung für den Aero-Club Ansbach. Friedrich Wagner und Dr. Wolfgang Müller im Doppelsitzer sowie Christian Götz und Bernd Schober steuerten weitere wichtige Wertungsflüge zum Mannschaftsergebnis bei.

Mit Rang zehn in der Tageswertung behauptete sich der Aero-Club erneut im dicht besetzten Mittelfeld der Bundesliga. Dennoch rutschte die Mannschaft in der Gesamtwertung um einen Platz auf Rang zwölf ab.

„Die Punktabstände im Mittelfeld der Bundesliga sind äußerst gering. Deshalb müssen wir in den letzten vier Runden der Saison konzentriert bleiben und möglichst viele Teams a den Start bringen, um am Ende nicht noch in die Abstiegszone zu geraten“, sagte Vorstandsmitglied Robert Bögelein. Er verfehlte gemeinsam mit Dr Thomas Kuhn im Doppelsitzer die Punkteränge nur knapp.

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