Bundesliga-Piloten nutzen die Wintersaison zur Fortbildung

Klaus Kamps (li.), Dr. Thomas Kuhn

Flugplatz Petersdorf - Nach einer erfolgreichen Saison in der Segelflug-Bundesliga kehrt auf den Segelflugplätzen im Winter zunehmend Ruhe ein. Für die Piloten des Aero-Clubs Ansbach ist das jedoch kein Grund, die Hände in den Schoß zu legen. Sie nutzen die flugärmere Jahreszeit gezielt, um ihre fliegerischen Fähigkeiten zu erweitern und sich auf die kommende Saison vorzubereiten.

Am Montag absolvierte der aktive Bundesliga-Pilot Klaus Kamps erfolgreich seine praktische Prüfung für Ultraleichtflugzeuge (UL). Damit nutzte er die segelflugfreie Zeit, um seinen fliegerischen Horizont zu erweitern. Die modernen, motorisierten Leichtflugzeuge ermöglichen ihm künftig neue fliegerische Möglichkeiten und Reisen durch Europa. Gleichzeitig vertieft die Ausbildung seine Kenntnisse in Navigation, Wetterkunde und Luftraumstruktur – wichtige Grundlagen, die ihm auch für den Start in die Segelflug-Bundesliga-Saison 2027 zugutekommen.

Dr. Thomas Kuhn, erster Vorsitzender des Aero-Clubs Ansbach und zugleich UL-Fluglehrer, zeigte sich mit der Leistung von Kamps nach dessen Prüfungsflug sehr zufrieden. „Die Motivation, sich kontinuierlich weiterzubilden, hilft uns dabei, uns auch künftig im starken Teilnehmerfeld der Segelflug-Bundesliga zu behaupten“, betonte Kuhn.

(v.l.) Ramspeck, Gschwender, Christgau

Auch das Vereinsmitglied Bernd Gschwender hatte Grund zur Freude: bereits am Freitag bestand er ebenfalls eine anspruchsvolle praktische Prüfung im Motorflug. Prüfer Axel Ramspeck vom Luftamt Nordbayern stellte dabei hohe Anforderungen an den Prüfling. Nachdem die Prüfung witterungsbedingt bereits einmal verschoben werden musste, war die Anspannung vor dem entscheidenden Prüfungstag entsprechend groß.

Auf dem Prüfungsprogramm standen unter anderem Navigationsaufgaben, das richtige Verhalten bei einem Motorausfall, das Fliegen in Grenzzuständen sowie Ziellandeübungen. Dabei waren nicht nur fliegerisches Können, sondern auch umsichtiges Handeln und eine gründliche Vorbereitung gefragt. Ramspeck hob insbesondere die besonnene Herangehensweise und die professionelle Vorbereitung des aufgeschlossenen Prüflings hervor.

Für den Aero-Club Ansbach sind die beiden bestandenen Prüfungen ein erfreulicher Abschluss der fliegerischen Aktivitäten zum Saisonende. Sie zeigen zugleich, wie wichtig kontinuierliche Weiterbildung und die Förderung der Mitglieder für die Entwicklung des Vereins sind.

„Der Aero-Club Ansbach begrüßt zwei weitere qualifizierte Piloten in seinen Reihen und blickt damit zugleich auf eine positive Mitgliederentwicklung“, erklärte Kuhn abschließend.

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