Bayerwald bringt Ansbacher Segelfliegern wichtige Bundesliga-Punkte

Ansbach/Petersdorf - Mit der fünften Runde der Segelflug-Bundesliga ist die Saison am Wochenende in ihre nächste entscheidende Phase gegangen. Für die Piloten des Fliegerclubs Ansbach/Petersdorf bedeutete dies vor allem eines: harte Arbeit in schwacher Thermik.

Die hochsommerlichen Temperaturen sorgten vielerorts lediglich für geringe Aufwinde. Dadurch hatten insbesondere Vereine Vorteile, deren Fluggelände direkt an den bekannten Segelflug-Rennstrecken liegen – etwa in den Alpen, im Schwarzwald oder im Bayerischen Wald. Genau dort suchten auch die Ansbacher Piloten ihr Glück.

Unter schwierigen Bedingungen kämpften sich die Segelflieger zunächst mit schwachen Aufwinden bis hinter Regensburg vor. Erst dort fanden sie bessere Thermikbedingungen und konnten in die leistungsstarken Rennstrecken des Bayerischen Waldes einsteigen. Die Strecke führte die Piloten bis kurz vor die österreichische Grenze, anschließend entlang des Hauptkamms über den Großen Arber und nahe der tschechischen Grenze weiter ins Fichtelgebirge.

Auch der Thüringer Wald erwies sich am Samstag für einige Teams als lohnendes Ziel, da dort ebenfalls gute Segelflugbedingungen herrschten.

„Die geografische Lage des Flugplatzes Ansbach/Petersdorf liegt weit entfernt von den klassischen segelfliegerischen Rennstrecken“, erklärte Vorstandsmitglied Jürgen Kneidl. „Deshalb ist die Leistung unserer Piloten besonders hoch einzuschätzen, zumal sie bis zu acht Stunden in den engen Cockpits verbringen.“

Von den acht gestarteten Teams konnten Friedrich Wagner, Thomas Schwanitz, Christian Götz, Klaus Kamps und Christian Mäx Punkte für die Wertung erfliegen. Am Ende stand für den Verein ein respektabler zwölfter Platz unter den 25 teilnehmenden deutschen Vereinen zu Buche.

Mit Spannung blickt der Fliegerclub nun auf die kommenden Bundesliga-Runden – verbunden mit der Hoffnung, dass sich künftig auch über Mittelfranken kräftige Aufwinde entwickeln.

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