Aero-Club Ansbach behauptet sich im Mittelfeld der Bundesliga

Petersdorf/Jena - Anspruchsvolle Wetterbedingungen bestimmten den jüngsten Bundesliga-Wettbewerb der Segelflieger. Während am Samstag über Franken wolkenloser Himmel und nur schwache Thermik herrschten, mussten die Piloten am Sonntag ihre Flüge wegen herannahender Gewitter auf ein kurzes Zeitfenster beschränken. Dennoch gelang es dem Aero-Club Ansbach, wichtige Punkte zu sammeln und den zwölften Platz in der Gesamtwertung zu verteidigen.

Der Samstag stellte die Piloten vor eine besondere Herausforderung. Zwar zeigte sich der Himmel über Franken strahlend blau, doch die warme Luft sorgte dafür, dass sich kaum die für Segelflieger wichtigen Aufwinde bildeten. Entsprechend schwierig war es, längere und schnelle Streckenflüge zu absolvieren.

Am Sonntag nutzten die Piloten die wenigen Stunden mit fliegbarem Wetter, bevor Gewitter den Flugbetrieb beendeten. Statt weiter Strecken standen diesmal kurze, schnelle Flüge im Vordergrund.

„Sicherheit geht vor. Deshalb entfernten sich die Piloten diesmal nicht weit vom Heimatflugplatz, um rechtzeitig vor den Gewittern zurückkehren zu können“, erläutert Oliver Breise, stellvertretender Leiter der Segelflugsparte des Aero-Club Ansbach.

Den schnellsten Wertungsflug des Wochenendes absolvierte Christian Götz. Dahinter reihten sich Vincent Rittner und Jürgen Schuster ein, der im Rahmen des Qualifikationswettbewerbs zur Deutschen Meisterschaft in Jena startete. Mit seiner Leistung unterstrich Rittner erneut, dass die Nachwuchspiloten des Aero-Club Ansbach auch auf Bundesliga-Niveau konkurrenzfähig sind.

Ebenfalls in Jena sammelten Friedrich Wagner und Dr. Wolfgang Müller weitere Punkte für das Mannschaftsergebnis. Die Leistungen aller fünf Piloten reichten am Ende für Rang 16 in der Tageswertung. Damit festigte der Aero-Club Ansbach seinen zwölften Platz in der Gesamtwertung und behauptet sich weiterhin im Mittelfeld der Segelflug-Bundesliga.

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